{"id":9535,"date":"2021-05-19T15:19:24","date_gmt":"2021-05-19T14:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/awards.dinacon.ch\/kontakt\/past-awards\/ch-open-source-awards-2010\/"},"modified":"2021-05-19T15:19:27","modified_gmt":"2021-05-19T14:19:27","slug":"ch-open-source-awards-2010","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/awards.dinacon.ch\/en\/kontakt\/past-awards\/ch-open-source-awards-2010\/","title":{"rendered":"CH Open Source Awards 2010"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Swiss Open Systems User Group \/ch\/open hat am Mittwoch, 1. September 2010 im Kongresshaus in Z\u00fcrich wiederum die Open Source Awards vergeben.<\/strong><\/h2>\n\n<p>Mit den Auszeichnungen werden bisherige Engagements f\u00fcr die F\u00f6rderung von Open Source Software in der Schweiz honoriert.<\/p>\n\n<p>Aus 41 Eingaben musste die Jury in den Kategorien Business Case, Contribution und Advocacy die Besten erk\u00fcren.<a href=\"http:\/\/www.ossawards.ch\/fileadmin\/photos\/gewinner_2_skaliert_gross.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Die Gewinner von links nach rechts: Thomas Br\u00e4ndle (<a href=\"http:\/\/www.runmyaccounts.com\/\">Run my Accounts<\/a>), Paul E. Sevin\u00e7 (<a href=\"http:\/\/www.doodle.ch\/\">Doodle<\/a>), Edith Graf-Litscher (<a href=\"http:\/\/www.digitale-nachhaltigkeit.ch\/\">Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit<\/a>), Boris Kraft und Pascal Mangold (<a href=\"http:\/\/www.magnolia-cms.com\/\">Magnolia<\/a>)<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Winner business case<\/h3>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/archive.ossawards.ch\/typo3temp\/pics\/d9f65e1618.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/archive.ossawards.ch\/typo3temp\/pics\/daa8bd7808.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<p>In der Kategorie Business Case konnte sich die Jury nicht auf einen Sieger einigen. Somit wurden mit <a href=\"http:\/\/www.runmyaccounts.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Run my Accounts<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.doodle.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Doodle<\/a> zwei Sieger erkoren.<\/p>\n\n<p>Dr. Sebastian Spaeth, Open Source Forscher an der ETH Z\u00fcrich und Jury-Mitglied, erkl\u00e4rt zu den beiden Business Case Gewinnern: \u201eDoodle hat es geschafft, mit Hilfe von Open Source Komponenten ein erfolgreiches und weithin bekanntes Startup zu gr\u00fcnden. Run my Accounts ist ein innovatives Business Model, das massgeblich auf Open Source Komponenten basiert. Besonders gut gef\u00e4llt, dass Run my Accounts allf\u00e4llige Verbesserungen wieder an die Open Source Gemeinde zur\u00fcck gibt.\u201c<a href=\"http:\/\/www.ossawards.ch\/fileadmin\/photos\/doodl_runmyaccounts_skaliert.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Paul E. Sevin\u00e7 (Doodle), Thomas Br\u00e4ndle (Run my Accounts)<\/p>\n\n<p>Doodle:<em> Wir freuen uns, den ersten Platz zu belegen. Und wir teilen ihn gerne mit Run my Accounts, denn als Unternehmer wissen wir, wie wichtig eine zuverl\u00e4ssige Buchhaltung ist. Open Source Software (OSS) ist unverzichtbar f\u00fcr Doodle. Sowohl in Entwicklung als auch in Betrieb st\u00fctzen wir uns fast ausschliesslich auf OSS ab. Deshalb ist es uns wichtig, dass OSS erfolgreich ist, viele Entwickler anzieht und in vielen Projekten eingesetzt wird. Mit unserer Wettbewerbsteilnahme wollten wir einen kleinen Beitrag leisten, indem wir zeigen, dass ein grosser Dienst wie Doodle nicht zuletzt dank OSS erfolgreich ist.<\/em><\/p>\n\n<p>Run my Accounts:<em> Es ist f\u00fcr uns eine grosse Ehre, den CH Open Source Award in der Kategorie Business Case zusammen mit Doodle zu gewinnen. Wir sind stolz, dass sich Run my Accounts als Botschafter f\u00fcr Open Source Software einsetzen darf. Wir haben bewiesen, dass es m\u00f6glich ist, durch den Einsatz von Open Source Software ein innovatives Gesch\u00e4ftsmodell zu kreieren. Deshalb freuen wir uns sehr \u00fcber diese Auszeichnung.<\/em><\/p>\n\n<p>Das Unternehmen Run my Accounts teilt sich den Sieg mit dem Onlineterminplaner Doodle. Run my Accounts wurde vor rund zwei Jahren mit dem Ziel gegr\u00fcndet, Buchhaltungsdienstleistungen in einer neuen Form anzubieten. Das Unternehmen setzt dabei konsequent auf Open-Source-Software, da ohne diese L\u00f6sungen der Programmieraufwand nicht zu bew\u00e4ltigen gewesen w\u00e4re. Dies war auch ein Grund f\u00fcr die Jury, Run my Accounts als einen der Sieger zu erkl\u00e4ren. Mithilfe der offenen Standards ist es dem Unternehmen gelungen, unterschiedliche Systeme zu einer Einheit zu verbinden und eine v\u00f6llig neue Kategorie von Buchhaltungsdienstleistung zu erschaffen. Die Kunden brauchen nur ihre Buchungsbelege als eingescanntes Dokument per E-Mail einzuschicken, den Rest erledigt das Programm. Die Open-Source-L\u00f6sungen SQL-Ledger und das Dokumenten-Management-System Alfresco machen den wesentlichen Teil der Systeme des Online- Buchhaltungsprogramms aus. Inzwischen nutzen bereits 75 Kunden das Programm und monatlich kommen neue hinzu. Thomas Br\u00e4ndle, CEO und Gr\u00fcndervon Run my Accounts und sein Team sind sehr gl\u00fccklich \u00fcber den Sieg. \u00abVor allem ist es f\u00fcr uns eine grosse Ehre, den Sieg mit Doodle zu teilen\u00bb, sagt Br\u00e4ndle gegen\u00fcber der Netzwoche. Er selbst nutze Doodle schon seit l\u00e4ngerer Zeit.<\/p>\n\n<p>Der in der Schweiz entwickelte Online-Terminplaner Doodle teilt sich das Siegerpodest in der Kategorie Business Case mit Run my Accounts. Durch den konsequenten Einsatz von unterschiedlichen Open-Source-Technologien wie Apache, Java, MySQL, Tomcat und Debian ist Doodle ein sehr gutes Beispiel daf\u00fcr, wie solche Technologien eingesetzt werden k\u00f6nnen. \u00abWir freuen uns, den ersten Platz zu belegen. Und wir teilen ihn gern mit Run my Accounts, denn als Unternehmer wissen wir, wie wichtig eine zuverl\u00e4ssige Buchhaltung ist\u00bb, sagt Doodle-CEO Michael N\u00e4f. Die Pioniere der kollaborationsbasierten Terminfindung sind seit 2003 mit Doodle aktiv. Pro Monat z\u00e4hlt das Unternehmen heute mehr als 6 Millionen Anwender. Doodle-CEO Michael N\u00e4f rechnet auch im zweiten Halbjahr 2010 mit einem markanten Wachstum, da die Gratisprodukte von Doodle noch einmal massiv ausgebaut werden. Das Unternehmen hat sich f\u00fcr den Award beworben, weil Open-Source-Software unverzichtbar f\u00fcr Doodle ist. Mit der Teilnahme will das Unternehmen einen kleinen Beitrag leisten, indem es zeigt, dass ein grosser Dienst wie Doodle nicht zuletzt dank Open-Source-Software erfolgreich ist. Zudem gibt es dieses Jahr laut N\u00e4f noch einige spannende Neuerungen bei Doodle ? unmittelbar anstehend sind einige Erweiterungen der vertieften Kalenderintegration.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Winner Contribution<\/h3>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"http:\/\/www.magnolia-cms.com\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/archive.ossawards.ch\/typo3temp\/pics\/835560d362.jpg\" alt=\"\"\/><\/a><\/figure>\n<p>In der Kategorie Contribution hat <a href=\"http:\/\/www.magnolia-cms.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Magnolia <\/a>gewonnen.<\/p>\n\n<p>Zum Contribution-Gewinner erl\u00e4utert Juror C\u00e9dric H\u00fcsler, Director of Product Marketing bei Day Software: \u201eMagnolia bietet Hier geht es zum den Gewinnern in einem hoch kompetitiven Umfeld \u2013 dem CMS Market \u2013 eine auf Standards basierte L\u00f6sung, auf der weltweit Firmen ihre gesch\u00e4ftskritischen Informationen verwalten. Dabei wird die Community von Kunden und Partnern in den Entwicklungsprozess einbezogen und wiederum gewonnene Innovation an die Open Source Community zur\u00fcckgegeben.<a href=\"http:\/\/www.ossawards.ch\/fileadmin\/photos\/magnolia_skaliert.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Pascal Mangold, Boris Kraft<\/p>\n\n<p><em>Ich finde es toll, dass durch den Award Open Source in der Schweiz besser bekannt gemacht wird. Professionelle Open Source Software bietet einen echten Mehrwert gegen\u00fcber propriet\u00e4rer (also \u201eClosed Source\u201c) Software, wie sie vor allem in der Vergangenheit in Unternehmen und bei Regierungen anzutreffen war. Dieser Mehrwert ergibt sich zun\u00e4chst mal aus der Tatsache, das ein Unternehmen wie Magnolia sich entscheidet, den Quellcode offenzulegen. Dieser zun\u00e4chst einfach erscheinende Schritt hat eine ganze Reihe an Auswirkungen, deren Aufz\u00e4hlung den Rahmen hier sprengen w\u00fcrde \u2013 er bewirkt ein Kultur\u00e4nderung im eigenen Unternehmen hin zu mehr Transparenz und Verantwortungsbewusstsein, und resultiert schlussendlich in einem Produkt, dass dem Kunden einen besseren Wert zu einem geringeren Preis bietet, ohne dabei klassische Unternehmensanforderungen wie Supportverf\u00fcgbarkeit oder Zukunftssicherheit auszuklammern. Der Open Source Award hilft, Vorbehalte abzubauen und unterst\u00fctzt den Trend hin zu Open Source Produkten. Dies ist f\u00fcr alle Beteiligten wichtig.<\/em><\/p>\n\n<p>Magnolia CMS legt den Fokus auf Benutzerfreundlichkeit f\u00fcr Enterprise-Kunden, l\u00e4uft auf der Java-Plattform und ist aufgrund breiten Standard-Supports sehr flexibel einsetzbar, erkl\u00e4rt Boris Kraft, CTO von Magnolia. Das CMS wird seit 2003 von der Basler Magnolia International Ltd. entwickelt, und seit 2006 existiert auch eine kommerzielle Variante des CMS. Inzwischen kommen 90 Prozent des Lizenzumsatzes aus dem Ausland, mit Kunden wie der spanischen<br\/>Regierung, der US Navy und EADS. F\u00fcr Kraft ist es jedoch sehr wichtig, auch<br\/>in der Schweiz wahrgenommen zu werden, was auch ein Grund war, sich um den CH Open Source Award zu bewerben. \u00abIch habe mich wirklich riesig gefreut, das war die beste Nachricht der Woche, und ich habe es meinem Gesch\u00e4ftspartner und dem CEO Pascal Mangold gleich mitgeteilt und schliesslich<br\/>dem ganzen Team gedankt. Ich finde es fantastisch, dass unsere langj\u00e4hrigen Investitionen nun auch in der Schweiz wahrgenommen werden\u00bb, sagte Kraft. Laut Kraft zeige die Software, wie in der Schweiz aus einer Idee ein erstklassiges Produkt entstehen kann und dass der \u00abSchweizer Weg\u00bb ? mit Attributen wie Qualit\u00e4t und Langfristigkeit ? auch in so kurzlebigen Industrien wie der Softwareindustrie relevant ist.<\/p>\n\n<p>Das Open Source Awards Team hat mit Boris Kraft von <a href=\"http:\/\/www.magnolia-cms.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Magnolia<\/a> im Vorfeld Interview gemacht. Boris Kraft erz\u00e4hlt wie er zu dem Projekt kam, wie die Geschichte seinen Lauf nahm und wie seine Einstellung zu Open Source ist. Hier k\u00f6nnt ihr es selber nachlesen: Interview mit Boris Kraft.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Winner advocacy<\/h3>\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/archive.ossawards.ch\/typo3temp\/pics\/3d5ae23e22.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/archive.ossawards.ch\/typo3temp\/pics\/b573a7bd4a.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<p>In der Kategorie Advocacy wurde der Nationalrat <a href=\"http:\/\/www.parlament.ch\/d\/suche\/Seiten\/biografie.aspx?biografie_id=3912\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christian Wasserfallen<\/a> und die Nationalr\u00e4tin <a href=\"http:\/\/www.parlament.ch\/d\/suche\/Seiten\/biografie.aspx?biografie_id=1295\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Edith Graf-Litscher<\/a>zum den Gewinnern erkoren, welche das Co-Pr\u00e4sidium der <a href=\"http:\/\/www.digitale-nachhaltigkeit.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gruppe digitale Nachhaltigkeit<\/a> bilden.<\/p>\n\n<p>Jan F\u00fclscher von den Business Angels Schweiz hebt schliesslich das Engagement der Politik-Teams hervor: \u201eMit Edith Graf-Litscher und Christian Wasserfallen sowie vielen weiteren National- und St\u00e4nder\u00e4ten setzen sich Politiker auf h\u00f6chster Ebene daf\u00fcr ein, dass Open Source Software in der Politik, Verwaltung und in der \u00d6ffentlichkeit Sichtbarkeit und Anerkennung gewinnt. Frau Graf-Litscher und Herr Wasserfallen sind als Co-Pr\u00e4sidenten der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit massgeblich f\u00fcr die Erfolge und Aktionen dieser Gruppe verantwortlich.\u201c<a href=\"http:\/\/www.ossawards.ch\/fileadmin\/photos\/edithgraflitscher_allein_skaliert.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Edith Graf-Litscher<\/p>\n\n<p>Edith Graf-Litscher: <em>Der Open Source Award ist der erste Preis, der mir verliehen wurde. Deshalb hat er einen hohen Stellenwert f\u00fcr mich. Wenn wir den IT-Standort Schweiz vorw\u00e4rts bringen m\u00f6chten, brauchen wir in der eidgen\u00f6ssischen Politik und in der Bundesverwaltung mehr Offenheit und weniger Vorurteile gegen\u00fcber dem Open Source Bereich. Daf\u00fcr werde ich mich weiterhin stark machen.<\/em><\/p>\n\n<p>Christian Wasserfallen: <em>Der Preis hilft unserem Bestreben, OSS in der Gesellschaft vermehrt einzusetzen. Gerne nehme ich diesen Preis im Namen der parlamentarischen Gruppe digitale Nachhaltigkeit entgegen,soll dem Team geh\u00f6ren und somit zur Motivation beitragen, in der Sache weiterzukommen.<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Den Sieg in der Open-Source-Award-Kategorie Advocacy holten sich die Thurgauer Nationalr\u00e4tin Edith Graf-Litscher (SP) und der Berner Nationalrat Christian Wasserfallen (FDP)<\/strong> f\u00fcr ihr engagiertes Kopr\u00e4sidium der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit. Deren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ist Matthias St\u00fcrmer, Open-Source-Spezialist und Senior Advisor bei Ernst &amp; Young. \u00abWir waren sehr stolz, dass wir als Gruppe diesen Sieg errungen haben. Edith Graf-Litscher und ich nehmen als Pr\u00e4sidium der Gruppe diese Auszeichnung sehr gern entgegen. Was mich pers\u00f6nlich angeht, ist es meine erste Auszeichnung und das ist fantastisch\u00bb, freut sich der gelernte Maschineningenieur Wasserfallen \u00fcber den Award. Die Mitglieder der seit Sommer 2009 gegr\u00fcndeten Gruppe haben bis heute 13 Vorst\u00f6sse beim Bundesrat eingereicht. Wasserfallen hatte 2009 den Vorstoss \u00abE-Government-Vorhaben und Einsatz von Open-Source-Software\u00bb geschrieben, weil sich die Bundesverwaltung im Jahr 2007 eigentlich eine E-Government-Strategie auferlegt hat, die Transparenz und die Nutzung von Open-Source-L\u00f6sungen zum Ziel hatte. Doch die Realit\u00e4t sieht deutlich anders aus, so kommen noch heute im Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport (VBS) drei unterschiedliche Windows-Betriebssysteme zum Einsatz. Graf-Litscher hat insgesamt drei Vorst\u00f6sse zur F\u00f6rderung von Open-Source-Software eingereicht. So fragte sie beim Bundesrat an, wie viele nicht ausgeschriebene Informatikbeschaffungen \u00fcber der WTO-Schwelle von 250 000 Franken in den letzten drei Jahren von Bundesstellen get\u00e4tigt wurden. Der Bundesrat antwortete darauf, dass es ganze 90 Auftr\u00e4ge waren, die begr\u00fcndet durch Ausnahmeregeln freih\u00e4ndig an IT-Unternehmen vergeben wurden. Die Antworten, die der Bundesrat auf die Vorst\u00f6sse gegeben hat, sind laut Wasserfallen allesamt ern\u00fcchternd. Die Umsetzung der OSS-Strategie des Bundes wurde laut der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit klar verpasst. Dennoch wird die Gruppe ihr Ziel konsequent weiterverfolgen. \u00abWir werden immer versuchen, eine Diskussion in Gang zu bringen, wo wir verschiedene Ebenen und Interessenvertreter zusammen an einen Tisch bringen wollen. Dazu geh\u00f6ren OSS-Firmen, Hersteller von propriet\u00e4rer Software, Bund, Kantone, Gemeinden und Wirtschaftsvertreter\u00bb, erkl\u00e4rt Wasserfallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Swiss Open Systems User Group \/ch\/open hat am Mittwoch, 1. September 2010 im Kongresshaus in Z\u00fcrich wiederum die Open Source Awards vergeben. 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